DONNERGESCHMETTER
grün in diesem Nachtlicht der Brunnen.
Und vor dem Sockelstreifen der Kirche
von beiden Seiten verwischte Bewegung.
Regen, der alles schnell beschleunigt,
Geräusche verdichtet. Etwas fällt um,
Quietschen und Aufschlag, zwei-, dreimal.
Und ich, zwischen Vorhängen, unentdeckt,
angelockt vom einzigen Donnergeschmetter.
Draußen, mit unwissenden Mitspielern,
minimalen Veränderungen die Versuchsstation.
Auf diesem Feld treten Füße auf, ziehn sich
ruckartig zurück; dunkles Hin und Her, erhellend.
Lacken, zwischen Gitterstäben aufgleißend,
aus denen der Regen zurücksprüht.
Ich öffne das Fenster, zeige mein Gesicht
(Donnerstag, 11.9.2003, 10.10 Uhr, Venedig)
Und vor dem Sockelstreifen der Kirche
von beiden Seiten verwischte Bewegung.
Regen, der alles schnell beschleunigt,
Geräusche verdichtet. Etwas fällt um,
Quietschen und Aufschlag, zwei-, dreimal.
Und ich, zwischen Vorhängen, unentdeckt,
angelockt vom einzigen Donnergeschmetter.
Draußen, mit unwissenden Mitspielern,
minimalen Veränderungen die Versuchsstation.
Auf diesem Feld treten Füße auf, ziehn sich
ruckartig zurück; dunkles Hin und Her, erhellend.
Lacken, zwischen Gitterstäben aufgleißend,
aus denen der Regen zurücksprüht.
Ich öffne das Fenster, zeige mein Gesicht
(Donnerstag, 11.9.2003, 10.10 Uhr, Venedig)
xefo - 5. Jun, 10:10
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