NOTIZ ZU Z.
Tampons, Pfropfen in Zeitungspapier,
Monatsblutspritzer an den Wänden,
schiefe Betten auf rutschigen Parkettböden,
ein Bonmot nach dem andern,
an der Donau, im Wäldchen, beim Flughafen.
Die geraubte Jugend,
die entgangenen Freundschaften,
keine Tänze, keine Verrücktheiten,
die niemand ahndet. Weibliches,
das noch nicht entschieden war. Wunden,
die funkelten, und am Kaputtwerden
mit Entzücken arbeiteten.
So gehen, daß der Bleimantel nicht drückt
(Montag, 08.08.2005, 15.10 Uhr, Paris)
Monatsblutspritzer an den Wänden,
schiefe Betten auf rutschigen Parkettböden,
ein Bonmot nach dem andern,
an der Donau, im Wäldchen, beim Flughafen.
Die geraubte Jugend,
die entgangenen Freundschaften,
keine Tänze, keine Verrücktheiten,
die niemand ahndet. Weibliches,
das noch nicht entschieden war. Wunden,
die funkelten, und am Kaputtwerden
mit Entzücken arbeiteten.
So gehen, daß der Bleimantel nicht drückt
(Montag, 08.08.2005, 15.10 Uhr, Paris)
xefo - 11. Sep, 09:59
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tja - 11. Sep, 11:52
Das Gedicht
geht sehr tief rein. Es besticht durch die unverbrauchten Bilder und den Klang von Athentizität, durch ganz individuelle Empfindungen. Soetwas liest man selten. Wahnsinn!


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